„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Dieses alte Sprichwort gilt nicht nur für das Lernen in jungen Jahren, sondern im übertragenen Sinne auch für die Fütterung der Jährlinge.
Als Futtermittel für Pferde haben Weidegras und Heu, bezogen auf den mengenmäßigen Verzehr, nach wie vor die vorrangigste Bedeutung. Um die Bedürfnisse unserer Pferde in den Hauptvegetationsmonaten ausreichend zu decken, sollte die Pferdeweide einen großen Artenreichtum an Kultur- und Wildgräsern, Kleearten und verschiedenen Kräutern besitzen.
In den Jahrmillionen bevor das Pferd vom Menschen domestiziert wurde, hat sich sein Organismus an ein bestimmtes Nahrungsspektrum evolutionär angepasst, das vor allem aus frischen oder abgestorbenen faserigen Pflanzen bestand und in kleinen Portionen aufgenommen wurde.
Ohne den Menschen wären Pferde wahrscheinlich besser dran. Wir Menschen ohne die Pferde nicht. Die Geschichte wäre ohne die Domestikation des Pferdes vermutlich
anders geschrieben worden, unsere Welt sähe ohne sie anders aus.